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      • Robert Lecker Agency

        Robert Lecker Agency is a dynamic literary management and consulting firm devoted to securing and advancing the careers of its client authors. The Agency draws on 30 years of publishing experience to obtain profitable and fair contracts with North America’s fastest growing publishers. Robert Lecker has worked extensively in trade publishing and has an established track record as an editor, coordinator, and subsidiary rights manager. RLA specializes in books about entertainment, music, popular culture, popular science, intellectual and cultural history, food, and travel. However, we are open to any idea that is original and well presented. We are also receptive to books written by academics that can attract a broad range of readers.

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      • Editions Robert Laffont S.A.

        Founded in 1941, Éditions Robert Laffont publish works of all genres, from fiction to non-fiction.   Several collections are known by bookshops and readers alike and feature in Laffont's repertoire: "Bouquins", the library of the honest man; "Pavillons", which - since its creation - has been bringing the best of nternational literature to French shores; "Réponses" (health, psychologie, family life); "R", our collection for young adults; and "La Bête Noire" (thriller, detective and crime fiction). Countless novels, political, topical and historical documents, as well as biographies, memoires and essays make up the rest of our work. Robert Laffont publishes well-reputed French and foreign writers. Robert Laffont's objective has not changed: to remain open-minded, to surprise, to inform, to move, to entertain, and to provoke!

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        March 1992

        Aus dem Bleistiftgebiet. Band 3

        »Räuber«-Roman. »Felix«-Szenen. Im Auftrag des Robert Walser-Archivs der Carl Seelig-Stiftung/Zürich neu entziffert und herausgegeben von Bernhard Echte und Werner Morlang

        by Robert Walser, Werner Morlang, Bernhard Echte, Bernhard Echte

        Robert Walser wurde am 15. April 1878 in Biel geboren. Er starb am 25. Dezember 1956 auf einem Spaziergang im Schnee. Heute ist Walser durch seine Romane, seine feuilletonistische Prosa, seine Gedichte und seine Dramolette als einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts anerkannt. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Banklehre und arbeitete als Commis in verschiedenen Banken und Versicherungen in Zürich. Seine ersten Gedichte, die 1898 erschienen, ließen ihn rasch zu einem Geheimtip werden und verschafften ihm den Zugang zu literarischen Kreisen. Nach Erscheinen seines ersten Buches Fritz Kochers Aufsätze folgte er 1905 seinem Bruder Karl nach Berlin, der dort als Maler und Bühnenbildner den Durchbruch erzielt hatte. In rascher Folge publizierte Walser nun seine drei Romane Geschwister Tanner (1907), Der Gehülfe (1908) und Jakob von Gunten (1909). Infolge einer psychischen Krise geriet Walser Anfang 1929 gegen seinen Willen in die Psychiatrie, deren Rahmen er nie mehr verlassen konnte. 1933 von der Berner Klinik Waldau nach Herisau verlegt, gab er das Schreiben vollständig auf und lebte dort noch 24 Jahre als vergessener anonymer Patient. Sein Werk erscheint seit 1978 im Suhrkamp Verlag, seit 2018 auch in der neuen kommentierten Berner Ausgabe.

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        October 2008

        Robert Walser

        Sein Leben in Bildern und Texten

        by Bernhard Echte, Bernhard Echte

        Robert Walsers Biographie ist von spannender Rätselhaftigkeit. Zeit seines Lebens verlief sein Weg am Rande der literarischen und bürgerlichen Welt, so daß er in den Zeugnissen seiner Zeitgenossen kaum Niederschlag fand. Und Walser seinerseits vermied es, sein Leben irgendwie anders zu dokumentieren als in seiner Literatur. Dort aber spielt er mit seiner Biographie – phantasierend und verwandelnd, so daß die Texte von seinen Lebensumständen mehr verschweigen als verraten. In mehr als 20jähriger Forschung ist es dem Herausgeber gelungen, eine Fülle unbekannter Materialien und Bilder zusammenzutragen. Annähernd 1000 zeitgenössische Bilddokumente erlauben es, Walsers Lebenswelt in einer Nähe und Dichte kennenzulernen, wie es bislang nicht möglich war. »Sein Lebensbild wird nie komplett geschrieben werden können. Schon scheint mancher seinen Charakter zu umkleiden versucht zu haben.« Robert Walser

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        November 2011

        Mikrogramme

        by Robert Walser

        Robert Walser hat bekanntlich zwischen 1925 und 1933 auf mehr als 500 Blättern in seiner jahrzehntelang als unentzifferbar geltenden Schrift Prosatexte, Gedichte, Dramolette notiert. Für seine Mikrogramme benutzte er sogenannte Kunstdruckblätter, einen Kalender sowie alltägliche Papiere, die ihm in die psychiatrische Klinik Waldau zugesandt wurden. In jahrelanger Arbeit haben zunächst Jochen Greven, dann Bernhard Echte und Werner Morlang, die Texte entziffert und ediert. In ihnen versucht Walser, in allem Wechsel von Erlebnissen und Stimmungen 'sich selbst willkommen zu heißen' oder, wie er an anderer Stelle sagt, 'Unentweihtheiten' an sich zu entdecken. In diesem Band werden circa 15 Mikrogramme in der Originalgröße und -farbe wiedergegeben. Auf die Abbildung folgt jeweils die Transkription.

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        March 2005

        Feuer

        Unbekannte Prosa und Gedichte

        by Robert Walser, Bernhard Echte, Bernhard Echte

        Es ist, als schreibe Robert Walser mehr als 45 Jahre nach seinem Tod noch immer weiter. Nach den Texten ›aus dem Bleistiftgebiet‹, die Walsers bis dahin ediertes Werk um 2000 Druckseiten unbekannter Prosastücke, Gedichte und dramatischer Szenen erweiterten, liegt nun ein Band mit unerwarteten Neuentdeckungen vor.Es sind größtenteils Texte, die verstreut in Zeitungen erschienen sind und mit dem darauffolgenden Tag in der unüberblickbaren Fülle des Blätterwaldes verschwanden, daneben Manuskripte aus verschiedenen Quellen – zufällig erhalten geblieben und wieder zutage gekommen. Der Autor selbst, so scheint es, hat sich um das Schicksal seiner Texte schon früh wenig gekümmert, als wisse er um die Sinnlosigkeit, Flaschenpostsendungen an die Zukunft adressieren zu wollen.Statt dessen schrieb er klaglos »für die Katz, will sagen, für den Tagesgebrauch« und stellte alles Weitere dem Kommenden anheim. Robert Walser war keiner jener Autoren, die sich und ihr Schaffen von Beginn an dokumentierten – um so rätselhafter und geheimnisvoller ist heute seine Erscheinung. Hermann Hesse erklärte: »Wenn Robert Walser hunderttausend Leser hätte, wäre die Welt besser.« Da der Band Feuer die letzten bisher unbekannten Texte versammelt, ist nun, im Jubiläumsjahr, das gesamte Werk Robert Walsers vollständig publiziert. Ein großes Gewicht im Œuvre dieses Autors nehmen die Mikrogramme ein, deren Entzifferung in der öffentlichkeit als »Sternstunde der Literatur« gilt. Deshalb werden sie im Jubiläumsprogramm erstmals vollständig in einer broschierten, preisgünstigen Ausgabe vorgelegt. Die von Bernhard Echte zusammengestellten Texte Europas schneeige Pelzboa entdecken Robert Walser als politischen Autor.

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        March 1980

        Robert Walser-Sprechplatte

        »Robert Walsers Lebenslauf, von ihm selbst erzählt«. Simon Tanners Kündigung aus dem Roman »Geschwister Tanner«. Die Erzählung »Gerner«, »Welt«, »Basta«, »Theaterbrand«, »Schneien«, »Phantasieren«. Sprecher: Gert Westphal. Zusammengestellt von Volker Mich

        by Robert Walser

        Robert Walser wurde am 15. April 1878 in Biel geboren. Er starb am 25. Dezember 1956 auf einem Spaziergang im Schnee. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Banklehre und arbeitete als Commis in verschiedenen Banken und Versicherungen in Zürich. Seine ersten Gedichte, die 1898 erschienen, ließen ihn rasch zu einem Geheimtip werden und verschafften ihm den Zugang zu literarischen Kreisen. Nach Erscheinen seines ersten Buches Fritz Kochers Aufsätze folgte er 1905 seinem Bruder Karl nach Berlin, der dort als Maler und Bühnenbildner den Durchbruch erzielt hatte. In rascher Folge publizierte Walser nun seine drei Romane Geschwister Tanner (1907), Der Gehülfe (1908) und Jakob von Gunten (1909). Infolge einer psychischen Krise geriet Walser Anfang 1929 gegen seinen Willen in die Psychiatrie, deren Rahmen er nie mehr verlassen konnte. 1933 von der Berner Klinik Waldau nach Herisau verlegt, gab er das Schreiben vollständig auf und lebte dort noch 24 Jahre als vergessener anonymer Patient.

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        December 2001

        Dichteten diese Dichter richtig?

        Eine poetische Literaturgeschichte

        by Robert Walser, Bernhard Echte, Bernhard Echte

        »Ich darf vielleicht versichern, daß ich beim Lesen verhältnismäßig originell bin«, bekennt Walser zu Beginn seines Prosastücks Lektüre. Bernhard Echte hat in diesem Band erstmals Walsers Betrachtungen zu Schriftstellern und ihren Werken zusammengestellt. Das Spektrum dieser Texte könnte breiter nicht sein: Eindringliche Dichterporträts stehen neben spöttischen Gelegenheitsgedichten, kritisch essayistische Collagen neben anekdotisch pointierten Erzählungen. Groschenhefte dienten Walser ebenso als Ausgangspunkt seiner Betrachtungen wie klassische Werke der Weltliteratur. Während seiner gesamten Schaffenszeit hat Walser solche Texte verfaßt, und so ist ein literaturgeschichtliches Privatkabinett entstanden, das zum Stöbern einlädt, in dem manche Entdeckung gemacht werden kann und in dem nicht zuletzt auch eine kleine Poetik des Lesens wie des Schreibens verborgen liegt.

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        December 2009

        Robert Walser für Müßiggänger

        by Robert Walser, Susanne Schaber

        »Menschen, die Phantasie haben und Gebrauch davon machen, gelten leicht als Spitzbuben.« Robert Walsers Bonmots sind immer hintergründig wie hinreißend. Der Schweizer Dichter ist einmalig als Erscheinung, kaum ein anderer Schriftsteller hat sich zu so vielen Lebensbereichen ähnlich pointiert geäußert wie er. Diese Sammlung von Texten und Aphorismen, ausgewählt von Susanne Schaber, stellt diesen außerordentlichen Autor als Flaneur und genauen Borbachter vor, als Miniaturist par excellence.

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        March 2003

        Das Leben Robert Walsers

        Eine dokumentarische Biographie

        by Robert Mächler, Robert Mächler

        »Robert Mächler hat die flüchtigen Spuren von Robert Walsers Leben so sorgfältig und verläßlich wie überhaupt gesichert. Wer Robert Walser kennen lernen will, kann sich Mächler anvertrauen. Er findet einen zuverlässigen, umsichtigen Führer und er wird angesichts dieser sachlichen Dichtervita, dieses Bildnisses eines so armen wie reichen Mannes vielleicht von Erschütterung, gewiß aber von Zuneigung und Bewunderung angerührt werden.« Jochen Greven »Mächler hat geschildert und erfaßt, was es zu erfassen gab. Peinlich und aufregend genau wird vom Biographen Kombination, Möglichkeit und Faktum nebeneinandergestellt. Es wird nichts verschwiegen aus dem verschwiegenen Leben, aus diesem lebenslangen Lebensversteck.« Karl Krolow Robert Mächler wurde 1909 in Baden/ Aargau geboren. Nach humanistischen Studien an der Universität Bern war er als Journalist und Schriftsteller tätig. Er starb 1997.

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        September 2006

        Vor Bildern

        Geschichten und Gedichte

        by Robert Walser, Bernhard Echte

        Robert Walsers Schreiben entwickelte sich zwischen zwei anderen starken künstlerischen Interessen: dem für das Theater und dem für die bildende Kunst. In letzterem war sein Bruder Karl, der Maler, der große Anreger; er zeigte ihm die alten Meister und führte ihn schon früh in die Berliner Kunstwelt ein. Hier war Walser am Puls der Zeit: In der Sezession, als deren Sekretär er sogar für eine Saison fungierte, sah er die bedeutendsten Werke der Impressionisten. Walsers Interesse für die Malerei blieb auch nach den Berliner Jahren bestehen. Er schrieb weiterhin für die Zeitschrift Kunst und Künstler, besuchte Ausstellungen in Bern und Zürich. Und so hat Walser – ohne es eigentlich zu beabsichtigen – in seinen verstreuten Prosastücken und Gedichten so etwas wie eine kleine Kunstgeschichte geschrieben. Das Spektrum ist dabei in typisch Walserscher Weise vielfältig: Hier begegnet er den Werken erzählerisch imaginativ, dort mit einem stringenten Essay, dann wieder mit einer spielerischen Glosse oder mit einem Gedicht. Nur akademisch wird Walser nie – gilt ihm doch gerade die Kunst als das Reich der unbelangbaren Freiheit. Die Bilder u. a. von Tizian, Rembrandt, van Gogh, Renoir und Cézanne, auf die Walsers Texte eingehen, sind als Farbreproduktionen beigegeben.

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        March 2003

        Europas schneeige Pelzboa

        Texte zur Schweiz

        by Robert Walser, Bernhard Echte

        Daß Robert Walser zu den unpolitischen Autoren zähle, gilt selbst Liebhabern seines Werks für ausgemacht. Ebenso zählt zu den gängigen Ansichten über die Schweiz, daß sie unpolitisch, weil neutral sei. In beiden Fällen handelt es sich um Vorurteile, die in Frage zu stellen sich lohnt.So hat sich Robert Walser nicht nur beiläufig zu politischen Fragen geäußert, auch wenn ihm der präzeptorale Zeigefinger gänzlich fremd war. »Meiner Ansicht nach gibt es überhaupt nichts Unpolitisches«, bemerkt er sogar in einem Mikrogramm-Text.Eigenartig war denn auch sein Verhältnis zur Schweiz. Zweifellos hat er dieses Land geliebt und daraus keinen Hehl gemacht. Der Heimattümelei und ihren literarischen Ausdrucksformen begegnete er jedoch mit unverhohlenem Spott. Und da der Humor in der Schweiz bisweilen keinen einfachen Stand hat, trug ihm dies auch manche Schwierigkeit ein. Schon gar nicht willkommen war, wenn er beispielsweise schrieb: »Mit kühler Empörtheit, die mich durchtanzt, durchlacht, die mir übrigens ganz und gar paßt, weil sie eine sittliche Höhe darstellt, sage ich, daß in einem kleinen europäischen Land jährlich achtzig Millionen für Militärzwecke verausgabt werden. Schade um so viel Geld!«

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        March 1977

        Robert Walser zum Gedenken

        Aus Anlaß seines 20. Todestages am 25. Dezember 1976

        by Robert Mächler, Elio Fröhlich

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        March 1977

        Wanderungen mit Robert Walser

        by Carl Seelig, Carl-Seelig-Stiftung, Elio Fröhlich

        Carl Seeligs Aufzeichnungen seiner Wanderungen mit Robert Walser haben in der Literatur nicht ihresgleichen. Sie entwerfen das Porträt eines Verstummten, eines Dichters, der, wie Hölderlin, »taktvoll« genug war, dem Leben zu entsagen. Nach seinem 50.Geburtstag hörte Walser mit Schreiben auf und gab sich mit dem Leben eines Irrenhauspatienten zufrieden. Carl Seelig, der ihm und seinem zu scheinbarer Dauer-Erfolglosigkeit verurteilten Werk helfen möchte, besucht Walser in der Anstalt, zwanzig Jahre ist ihnen »beschieden, spazierenzugehen«.

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        February 2021

        Wanderungen mit Robert Walser

        by Carl Seelig, Reto Sorg, Lukas Gloor, Peter Utz

        Carl Seeligs Wanderungen mit Robert Walser prägen das Weiterleben von Robert Walsers Werk bis heute. Sie zeigen den von 1933 bis 1956 in Herisau internierten, für die Welt ›verstummten‹ Dichter als einen bei aller Zurückhaltung höchst selbstbewussten Autor und hellwachen Zeitgenossen. Auf langen Spaziergängen und an gut gedeckten Tischen entfalten die Wanderungen eine Freiheit der Bewegung, der Gedanken und der Sprache, wie sie Walsers Werk von Anfang an bestimmt. Die vorliegende Neuausgabe bringt den Text in seiner ursprünglichen Gestalt von 1957. Sie zeigt, dass Seelig weit mehr ist als Walsers ›Vormund‹ – nämlich ein international vernetzter Herausgeber und Publizist, der zur Zeit des Nationalsozialismus auch Emigranten wie Alfred Polgar oder Robert Musil unterstützt.

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        October 2018

        Werke. Berner Ausgabe

        Briefe 1-3

        by Robert Walser, Peter Stocker, Bernhard Echte, Peter Utz, Thomas Binder

        Robert Walser ist als Briefschreiber noch zu entdecken. Seine Briefe sind nicht bloß die private Rückseite des Werks, sondern dessen integraler Teil. Deshalb wird die Berner Ausgabe der Werke Walsers mit einer neuen, umfassenden Briefedition eröffnet. Sie gibt Einblick in die Existenzbedingungen von Walsers ›Poetenleben‹ zwischen Zürich, Berlin, Biel, Bern und Herisau. In den Briefen lernen wir Walser in seinem weit verzweigten Netzwerk kennen, das von den nächsten Geschwistern bis zu Hesse und Hofmannsthal reicht. Wir werden Zeugen, wie raffiniert und hartnäckig er gegenüber Verlegern und Redakteuren sein literarisches Überleben behauptet. Im Kampf um Zeilenhonorare und im kritischen Kommentar zur Gegenwart wird der hellwache, weltzugewandte Walser hörbar. Dagegen spricht in der Privatkorrespondenz ein verspielter und witziger Walser. Insbesondere die Briefe an seine langjährige Freundin Frieda Mermet dokumentieren eine Fernliebe delikatester Art. Als Briefeschreiber erprobt und entfaltet Walser all jene literarischen Register, die sein Werk so aufregend vielstimmig machen; die Briefe werden zur Kurzprosa eigener Art, eng verwandt jenen Feuilletons, mit denen Walser seine Leserinnen und Leser unterhält. Doch dabei hält sich derjenige bedeckt, der hier ›ich‹ sagt: Im scheinbar offenherzigen Plaudern wahrt Walsers Schreiben ein letztes Briefgeheimnis.Robert Walser (1878–1956) zählt mit seinen Romanen, Dramoletten und Gedichten und vor allem mit seiner feuilletonistischen Kurzprosa zu den wichtigsten Autoren der deutschsprachigen Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts. Seit 1978 erscheint sein Werk im Suhrkamp Verlag. Die Berner Ausgabe, publiziert im Auftrag der Robert Walser-Stiftung Bern, macht das Werk Walsers neu zugänglich, mit zuverlässig edierten Texten, Nachworten und erläuternden Kommentaren. Sie wird durch drei Briefbände eröffnet. Diese enthalten gegenüber der Vorgängerausgabe 336 zusätzliche Briefe Walsers sowie alle erhaltenen Gegenbriefe. Im Kommentarband finden sich unter anderem Drittbriefe, Abbildungen, ein reiches Personenregister und Zeittafeln. »Ich habe Hunger! Und immer, wenn ich Hunger habe, gelüstet es mich, einen Brief zu schreiben! An irgend jemand! Das ist doch begreiflich! Mit gefülltem Magen denke ich nur an mich, nie an jemand anders! Mit gefülltem Magen bin ich also glücklicher! Denn das ist doch kein Glück, sich nach etwas Fernem zu sehnen!« An Lisa Walser, 30. Juli 1897 »Ich bin Ihnen einen Brief schuldig, worin das Wörtchen ›lieb‹ etwa hundertmal vorkommt, immer in anderer Art, damit es Ihnen nicht langweilig vorkäme. Aber ich denke, das kleine Wort werde Ihnen immer lieb sein. Da ist es schon wieder vorgekommen und wird vielleicht in unserem Briefwechsel noch oft zur Aussprache gelangen.« An Frieda Mermet, 17. Dezember 1918 »Die Briefe, die er schrieb in noblem Ton, bedurften weiter meistens keiner Feile.« Robert Walser in Der Sänger Rizio, 1930 Band 1: Briefe 1897-1920 Band 2: Briefe 1921-1956 Band 3: Briefe, Nachwort und Anhang

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        October 2004

        er nicht als er (zu, mit Robert Walser)

        Ein Stück

        by Elfriede Jelinek

        Einem Menschen, einem Werk ist dieser Text, der als Stück ausgewiesen, aber vielmehr eine Sammlung poetischer Aphorismen ist, gewidmet, zugeeignet, Robert Walser, zu dem alles hinführt und mit dem dieser Gedankenflug unternommen wird über Landschaften hinweg zur Seele hin, zum Ich.

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        September 2019

        Robert Walsers Wälder

        by Sabine Eickenrodt, Erhard Schütz

        Zu den Vorzugslandschaften des großen Wanderers Robert Walser gehören unbedingt die Wälder. Sie stammen aus der schweizerischen Heimat gleichermaßen wie aus Lektüre, romantischer zumal: Tiecks Waldeinsamkeit und Eichendorffs Selbstvergessenheit schwingen durch Berg- oder Gemeindewälder. Walsers Waldtexte inszenieren Orte des sanften Verschwindens, der wohligen Ruhe und des Stillstands der Zeit. In ihnen begegnet man erotischen Waldfrauen, Reisenden und Räubern, Unheimlichem, Niemandem – oder sich selbst. Auf Irr-, Um- und Abwegen führen sie zu bunten Waldfesten oder lohenden Waldbränden, aber auch zu Lichtungen, auf denen Wirtshausschilder Waldgänger zur Einkehr laden. Diese Anthologie versammelt in chronologischer Folge Prosaskizzen und Gedichte von den frühen Texten um 1900 bis in die späte Zeit der Berner Mikrogramme.

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